4.11.2017: Großes Event -55 Jahre NC, Verleihung des Ordens PLC, interne Vorstellung Tollitätenpaar und Hofstaat bei Hanko

Das Närr. Corps Blau-Weiß Ko-Niederberg wurde in diesem Jahr 55 Jahre alt. Dies war mit ein Grund, warum das NC zu seinem Event eingeladen hatte. Ein weiterer Grund war die Verleihung des Ordens Pour le Carneval. Der Höhepunkt an diesem Abend sollte dann die interne Vorstellung des Tollitätenpaares für 2017/2018 werden.

Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung begannen bereits vor rd. 2 Jahren und wurden federführend von dem 1. Vors. und Primus Inter Pares Otto Fischer und dem Präsidenten Bernd Müller durchgeführt.

Man kann es eigentlich gar nicht beschreiben, was das Närr. Corps hier auf die Beine gestellt hat, man muss es erlebt haben.

Begonnen hat die Veranstaltung im Autohaus Hanko in einem nicht wieder zu erkennenden Verkaufsraum, der einem großen Ballsaal glich. Dies ist zum großen Teil dem Team von dem Koblenzer Gastronom Kenan Tayhus zu verdanken, der es immer wieder versteht zu „zaubern“. In Verbindung mit der Beleuchtung und Beschallung durch RPR ist ein Meisterwerk für Auge und Ohr geschaffen worden.

Mein ganz besonderer Dank geht an die Eheleute Hakvoort, die uns dies in ihrem Hause ermöglichten. Nicht vergessen möchte ich, mich bei Albert Breiing zu bedanken, der uns schon in der Vorbereitung immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.

Begonnen hat der Event mit dem bekannten Opernsänger Johannes Kalpers mit „So ein Tag, so wunderschön wie heute“. Es schlossen sich vereinsinterne Ehrungen und Beförderungen an. Nach dem Gardetanz durch unsere Tanzgruppe wurde dann das Essen durch das Einstein-Team serviert.

Zum Auftakt des 2. Aktes sang Johannes Kalpers Melodien aus „Maske in Blau“. Bei der Verleihung des Ordens Pour le Carneval gab es dann einmalig in der Geschichte des Närr. Corps vier Ordensträger von denen diesmal zwei Personen aus den eigenen Reihen kamen. Ordensträger in diesem Jahr wurden Peter Gies, Günter Pauli, Bernd Müller und Werner Emmerich. Zu den Gratulanten gehörten außer den Vereinsvertreten auch der AKK Präsident Franz-Josef Möhlich, der Oberbürgermeister von Koblenz, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, der Oberbürgermeister von Aachen (der Gründungsstadt unseres Vereins) Marcel Philipp sowie viele weitere Gäste.

Der Obermessdiener Andreas Schmitt aus Mainz, auch bekannt als Sitzungspräsident von Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht, brachte einen „gewichtigen“ Beitrag auf die Bühne.

Danach wurde das Publikum durch den Aachener AKV-Ehrenpräsident Dr. Dirk von Pezold, mit seinem großen Hit vom Lennet Kann begeistert. Im Gegenzug sorgte dann Manfred Gniffke mit dem „Dat Kowelenzer Schängelche“ weiter für Stimmung im Festsaal.

Zum Auftakt des 3. Aktes sang Johannes Kalpers „Als ich einst Prinz war von Arkadien“ und so langsam nahte nun der eigentliche Höhepunkt des Abends. Der Hofnarr Fabian Pattar betrat die Bühne und kündigte mit gekonnten Reimen das Tollitätenpaar mit Gefolge an. Der Rhenser Fanfarenzug führte nun alle Uniformierte mit dem Einmarsch auf die große Bühne auf der sich nun weit über 100 Personen befanden.

Als dann der Hofmarschall das neue Tollitätenpaar vorstellen wollte, stellte er fest, dass es nicht mit einmarschiert und nicht auf der Bühne ist. Ja wo sind dann Prinz und Confluentia, hörte man den Hofmarschall rufen ? Mit den Klängen „Oh wie bist Du schön“ und „Einmal Prinz zu sein“ schwebten dann Confluentia und Prinz auf einer Schaukel in die Narrhalla ein.

Prinz Marcel, Der Flammende Niederberger, und Confluentia Rebecca begrüßten dann ihre Untertanen. Aufgrund besonderer Verdienste ernannten dann beide einige Auserwählte in den Hofstaat und zeichneten diese mit einem Orden aus.

Bevor dann Bruce Kapusta mit seiner Trompete zum Abschluss des offiziellen Teils den Saal begeisterte, trat die Showtanzgruppe aus Wallersheim mit dem neuen, atemberaubenden Tanz auf.

Begleitet wurde die Veranstaltung den ganzen Abend von der Showband Michael Fischer.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle noch bei den vielen Spendern an dem Abend, aber auch bei denen, die uns einen lieben „Gruß“ auf unser Konto geschickt haben. Unser Konto steht Ihnen noch zu jeder Zeit offen, um einen lieben „Gruß“ zu schicken.

Generaloberst Werner von Emmerich

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